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Hier unsere ursprünglichen
Ausbildungsrichtlinien:
Ausbildungsziel: Fähigkeitsausweis in Zahnmedizinischer
Hypnose SMSH und Möglichkeit zur Aufnahme in die Liste
der Therapeutinnen und Therapeuten der SMSH. Schwerpunkte
der Ausbildung sind die Vertiefung und Konsolidierung des
erlernten hypnotischen Zugangs zu Patientinnen und Patienten
sowie die Integration der Hypnose in die zahnärztliche
Praxis.
Teilnahmebedingungen: Absolvierter Grundkurs
oder gleichwertige Ausbildung, sowie die Möglichkeit,
Hypnose in der Praxis regelmässig zu gebrauchen.
Zeitlicher Rahmen: Dieser Teil der Weiterbildung
dauert 1 Jahr und beinhaltet 4 Zwei-Tageskurse à 16
Stunden, oder aequivalente Kurse, sowie Intervision (min.
10 Stunden pro Jahr), Supervision (min. 10 Std. Einzel und
10 Std. in Kleingruppen) und Literaturstudium (min. 20 Std.
pro Jahr).
WZ1 Trance- und Kommunikationstechniken
Ziele: Erlernen von maßgeschneiderten und individuellen
Tranceinduktionen
Inhalte: Sinnespezifische Zielorientierung in Bezug auf Tranceinduktion-
indirekte und konversatorische Tranceinduktionen, Prozeßsprache
(Milton-Modell) - Aktivierung und Utilisation von Ressourcen
der Patientinnen und Patienten (einfache Ankertechniken) -
Wahrnehmungsgenauigkeit als aktives Feedbacksystem (verbale
und visuelle Zugangshinweise) - Folgerungen für ergebnisorientierte
trancefördernde Strategien in der eigenen Praxis (Transfer)
Direkte Induktionstechniken (Turboinduktion, Faszinationsmethode
u.a.)
WZ2 Anwendungen der zahnärztlichen Hypnose
I
Ziele: Umgang mit Angst und Schmerz,
Inhalte: Nutzung von patientenspezifischen Strategien - Umgang
mit Angst - Hypnose zur Schmerzreduktion und Hypnoanalgesie
bei akutem und chronischen Schmerz - Umgang mit Widerstand
- Utilisation von Trancephänomenen (Amnesie, Hypermnesie,
Armlevitation, Handschuhanästhesie, posthypnotische Suggestionen)
- Behandlung von nicht kooperativen Kindern
WZ3 Anwendungen der zahnärztlichen Hypnose
II
Ziele: Erlernen einer wirksamen Interventionsstruktur zur
Modifikation von zahnärztlich relevanten psychosomatischen
Störungen.
Inhalte: Umgang mit psychosomatischen Störungen in der
Zahnmedizin (z.B. Würger) Ideomotorische Signale installieren
und utilisieren - Deuten und Umdeuten von Beschwerden und
störenden Verhaltensweisen (instant reframing, reframing
in Trance) - spontane Trancen utilisieren und vertiefen -
Submodalitätenarbeit - mentales Training und imaginative
Techniken
WZ4 Anwendungen der zahnärztlichen Hypnose
III
Ziele: Kreativer Umgang mit Problempatienten.
Inhalte: Kriseninterventionen - Metaphern und Symbole - Umgang
mit Problempatienten, z.B. bei Phobien, Kreislaufproblemen,
Würgen, Parafunktionen, Myoarthropathien, Bruxismus,
Zungenbrennen, Bißnahme, Prothesenunverträglichkeit,
Aphten, Herpes, chronischem Schmerz - fortgeschrittene Selbsthypnose.
Die Zulassungsbedingungen ersehen Sie
bitte in den Ausbildungsrichtlinien.
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