Programme

18.30 Uhr

Gemeinsames VIP-Abendessen in der Falkensteinerstube im Kreuz

Auch Insider und alle die es werden wollen, sind eingeladen, auf eigene Kosten am VIP-Abendessen teilzunehmen. (Wir bitten jedem Fall um Anmeldung auf der Anmeldekarte oder auf dem onli-ne-Anmeldeformular).

09.00 Uhr

Entrée des Kornhauses

Öffnung des Seminar-Sekretariats

Das Sekretariat ist bereits am Mittwochabend für sie bereit. Kenner reisen zur Einstimmung schon am Vorabend an. Je früher sie kommen, umso eingehender können wir sie informieren und beraten.

10.00–10.15 Uhr

Rösslisaal

Begrüssung durch den Präsidenten

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor

10.20–10.55 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Hypnosis in a teaching hospital

Prof. MD PhD Chantal Berna Renella

The Center for Integrative and Complementary Medicine at the Lausanne University Hospital has the mission to promote the integration of complementary medicine within conventional care. As part of this effort, the provision of hypnosis already in place within a number of services is being progressively federated. Furthermore, having observed that certain practices with much supporting evidence are not yet readily available, novel implementations are mo-ving forward. Finally, research is being pursued both on the neurophysiological mechanisms of hypnosis and on the clinical effects of hypnosis in novel settings.

11.00–11.35 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Touching the unconscious in the unconscious

Prof. Dr. med., Dr. rer. nat. Ernil Hansen

Die kürzliche Veröffentlichung unserer Studie über intraoperative hypnotische Suggestionen unter Narkose* in einer der höchstrangigen Medizinjournale und entsprechenden Presse-mitteilungen hat ein Hypnose-Thema in Medizin und Öffentlichkeit gestellt wie selten zuvor. Für die Medizin bedeutet der Nachweis einer Perzeption unter Narkose bei einem erhebli-chen Anteil der Patienten, die Notwendigkeit bei Operationen negative Einflüsse durch Ge-räusche und Gespräche zu unterbinden und für Therapeutische Kommunikation zu nutzen. Hierdurch entsteht ein hoher Bedarf an Hypnosekompetenz, um entsprechende Texte massgeschneidert zu generieren. Für die Hypnose stellt sich die Frage, wie sich eine höhere Effektstärke als bei operationsbegleitender Hypnotherapie erklärt und ob die gemeinsame Grundlage das Erreichen des Unbewussten durch Umgehung des kritischen Bewusstseins ist, wie eben bei Bewusstlosen. * Nowak H, et al. Effect of therapeutic suggestions during general anaesthesia on postoperative pain and opioid use – multicentre randomised controlled trial. Brit Med J 2020; 371:m4284. DOI: 10.1136/bmj.m4284

12.00–13.30 Uhr

Workshops 1–13

Die Workshopräume befinden sich im Rössli, im Kornhaus, im Kreuz, und im Seminarraum der Raiffeisenkasse und sind angeschrieben. Zudem erhalten sie mit ihren Unterlagen beim Ein-checken einen Situationsplan.

13.30–14.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte das Mittagessen mit der Anmeldung bestellen.) Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können sie sich gleichzeitig auch für ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salat-buffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe ob sie vegetarisch, vegan oder konventionell essen! Die Ver-pflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In ihrer Kongressmappe finden sie die BONs, welche sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezo-gene Verpflegungen werden nicht rückvergütet. Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

14.45–18.15 Uhr

Workshops 1–13: Fortsetzung

19.00–20.00 Uhr

Rösslisaal

Generalversammlung der SMSH

Die Mitglieder der SMSH sind gebeten, mit ihrer aktiven, kritischen Teilnahme die Arbeit des Vorstandes zu würdigen. Auf vielseitigen Mitgliederwunsch wird die Höchstdauer der Generalversammlung neu auf 1 Stunde festgesetzt. Das Team im Restaurant Kreuz wird uns nachher trotz vorgerückter Stunde noch bewirten.

10.00–18.30 Uhr

Entrée des Kornhauses

BÜCHERTISCH

Der Büchertisch der Buchhandlung Schreiber ist bereit und bleibt bis Samstagmittag 12.00 Uhr.

08.30–09.05 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Can age regression therapy help to promote positive changeand healing in mental and psychosomatic liness? Can I learn to do ist? Presentation by power-point and videos in English

Dr. med. Michael Schekter

Our patients like ourselves are confronted each and everyday by changing situations which push them to adapt in order to be successful. Usually, we have a sufficient constitution and actively acquired resources to deal confidently and successfully in our everyday lives. However, sometimes situations are so difficult, overwhelming or traumatic that they trigger our automatic defense system to react to protect us and to maintain our ability to go on in life. However, the very nature of this protection can be costly and result in recognized mental or physical illness such as phobia, PTSD, somatoform pain, psychosomatic illness etc. These illnesses reduce our ability to achieve our goals. The hypnotic state, as you all know, permits internal change. In this state the thoughts, the body feelings and emotions, fundamental to human experience, can change simultaneously providing a new experience. The age regression approach during hypnosis provides a codi-fied and secure manner to allow the negative traumatic experience to change or to be repla-ced by a new positive way. The patient’s symptoms regress or disappear in a lasting manner. The old partially successful way has been replaced by the new. It is the goal of this presentation by using the age regression model to illustrate the thera-peutic changes that the patient can accomplish during a hypnotic experience. It intends to look at the essential role played by the therapist who after establishing the therapeutic alliance provides the session’s structure and security, while encouraging the patient to follow his own intuition and to use optimally his own knowledge and savoir faire. This particular age regression model is regularly taught to therapists in the SMSH-Irhys (medical doctors and psychologists dealing with handicapping mental and psychosomatic illnesses).

09.10–09.45 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: »Hypnose, Meditation, Kontemplation«. Drei verschiedene Disziplinen mit einem gemeinsamen Nenner, dem Trance Zustand

Dr. med. Olivier Ryhiner

Wesentliches Charakteristikum der hypnotischen Trance ist das Phänomen der Resonanz zwischen dem Klienten und dem Therapeuten; damit kann es zu einem Austausch von In-formationen unter den beiden Beteiligten auf bewusster und unterbewusster Ebene kommen. Im Idealfall kann dies zu neuen Sichtweisen und Freiheiten für den Klienten führen und damit zu neuen Möglichkeiten seiner Lebensgestaltung. Meditation und Kontemplation hingegen sind Disziplinen, wo die Übenden ihren Geist ana-lysieren, fokussieren und trainieren.

Was ist »Trance«? Conditio sine qua non für einen Trance-Zustand ist das Phänomen der Dissoziation: Das Auflösen, das Wegfallen der herkömmlichen, gewohnten Assoziationsketten unter dem Eindruck von »Neuem«.

10.15–12.00 Uhr

Workshops 14–27

12.00–13.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte BON mitnehmen.)

13.00–13.30 Uhr

Kornhaus P3

Mittagstrance

mit Dr. med. dent. Ute Stein

13.45–17.00 Uhr

Workshops 14–27: Fortsetzung

18.30–19.30 Uhr

Rösslisaal

Das Freitag-Abend Konzert in der Ottilienkapelle Lovesongs & Loveletters

Mit Jenny Högström – Gesang; Philipp Schmidt – Romantische Gitarre

Das Duo widmet sich in seinem Programm romantischen Liedern des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts. Es erklingt die »Musik der Liebenden« aus Spanien, Frankreich, England, Italien und Deutschland. In ihr Programm eingebettet lesen die Sängerin und der Gitarrist aus Liebesbriefen aus der Zeit der Romantik und den entsprechenden Ländern.

20.00 – ca. 2.00 Uhr

Kreuzsaal

Trance-Buffet mit dezenter, musikalischer Umrahmung durch den Pianisten Jürg Maurer

Bitte melden sie sich frühzeitig mit beiliegender Anmeldekarte an. Das »trockene Gedeck« kostet Fr. 90.–. Es wird ihnen mit dem Seminarbeitrag in Rechnung gestellt.

Da die Akustik im Saal problematisch ist, wird auf vielseitigen Wunsch anstelle einer Musi-ker-Formation der Pianist Jürg Maurer den Abend musikalisch umrahmen. Er wird mit dezen-ter Backgroundmusik während den Zwischengängen und nach dem Dessert in angepasster Lautstärke unser Trance-Buffet begleiten. Wir hoffen, mit dieser Umstellung zur Verbesse-rung der Verständigung unter den Tischnachbarn beizutragen.

08.30–09.00 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: »Trance-Phänomene aus leib-phänomenologischer Sicht«

Prof. Dr.med. Wolf Langewitz

Wenn wir Trance-Phänomene aus einer (neuro-)physiologischen Perspektive verstehen wol-len, stossen wir schnell an eine unüberwindbare Grenze: was die empirische Forschung findet, ist nicht genau das, was eine Person erlebt, sondern bestenfalls ein Korrelat. Natur-wissenschaftliches Herangehen blendet individuelles Erleben aus, um allgemeingültige, Indi-viduen-übergreifende Erkenntnisse zu formulieren. Neue Phänomenologie geht den umge-kehrten Weg: Erkenntnisse fussen auf dem unmittelbaren Erleben Einzelner, wenn mehrere Erlebensweisen konvergieren, kann eine Aussage eine gewisse Geltung beanspruchen. Das Erleben am eigenen Leib ist zentral für Trance-Phänomene, ein wesentlicher Aspekt ist die Polarität aus Enge und Weite: Die Fokussierung des Engepols auf eine andere Person oder auf eine bestimmte Wahrnehmung ‘setzt Weite frei’ und ermöglicht das Abtauchen in die eigene Person in ihrer unermesslichen Vielfalt und in die Fülle der gegenwärtig möglichen Facetten des eigenleiblichen Spürens. Besonders interessant ist die Frage, wie es um die eigene Fassung steht: wie lässt sich beschreiben, dass (in der Regel) das freie Umher-schweifen in den inneren Räumen die Grenzen dessen, was einer Person eine gewisse Fas-sung verleiht, nicht überschreitet?

09.05–09.35 Uhr

Vortrag: Schlafvertiefung durch hypnotische Suggestionen

Prof. Dr. med. Björn Rasch

Schlaf ist wichtig für unsere mentale Gesundheit und für unser Wohlbefinden. Insbesondere der Tiefschlaf gilt als wichtigste Schlafphase für die Erholung und die Optimierung kogniti-ver Funktionen. In früheren Studien konnten wir bereits zeigen, dass hypnotische Sugges-tionen den Tiefschlaf während eines Mittagsschafs verlängern können. In einer aktuellen Studie konnten wir diese positive Wirkung der Hypnose auf den Schlaf auch während des Nachtschlafs nachweisen. Reine Imaginationsübungen und Entspannungstechniken scheinen dagegen weniger effektiv den Tiefschlaf zu beeinflussen. In dem Vortrag werde ich einen Überblick über den aktuellen Forschungszustand zu Hypnose und Schlaf geben und die Ergebnisse diskutieren.

09.45–12.30 Uhr

Workshops 28–39

12.30–13.00 Uhr

Rösslisaal

Rückblick und Ausblick – Abschluss der Tagung

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor