Programm

14.30–17.00 Uhr

Kornhaus P4

Lachen ohne Grund, Lächeln und Spielen in Medizin und Hypnose

Dr. med. und Molekularbiologin Simone E. Nunes-Düby

Einführung in die Prinzipien und das Praktizieren des sogenannten »Lach-Yoga«, das als eine Art Gruppenhypnose zu mentaler Entspannung führt, Stress Reduktion und befreien-dem Wohlgefühl. Lachen und Lächeln rufen wesentliche physiologische Veränderungen im Körper hervor, die sich positiv auf Gemüt und Gesundheit auswirken (inklusive Heben der emotionalen Stimmung durch Freisetzung und Erhöhung der Endorphine und des Sero-tonins, Tonus-Steigerung des Parasympathikus und Tonus-Verminderung des Sympathikus). Ein paar Videos werden die Präsentation auflockern. Wir lachen und lächeln, abwechselnd mit Spiel, »Gibberish-talk« (»Chuder Wälsch«), und Meditation.

Dieser Workshop ist ausschliesslich für die Seminar-Referenten gedacht. (Welche sich bitte dazu anmelden wollen).

Unsere Referenten sind nicht fürstlich belohnt. Als Anerkennung für viel idealistische Arbeit bieten wir ihnen jedes Jahr einen Anlass, wo auch sie aufnehmen und profitieren können.

18.30 Uhr

Gemeinsames VIP-Abendessen in der Falkensteinerstube im Kreuz

Auf eigene Kosten, für Insider und alle die es werden wollen. Alle sind herzlich eingeladen. (Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung auf der Anmeldekarte oder auf dem onli-ne-Anmeldeformular).

18.30 Uhr

Gemeinsames VIP-Abendessen in der Falkensteinerstube im Kreuz

Auf eigene Kosten, für Insider und alle die es werden wollen. Alle sind herzlich eingeladen. (Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung auf der Anmeldekarte oder auf dem onli-ne-Anmeldeformular).

09.00 Uhr

Entrée des Kornhauses

Öffnung des Seminar-Sekretariats

Das Sekretariat ist bereits am Mittwochabend für sie bereit. Kenner reisen zur Einstimmung schon am Vorabend an. Je früher sie kommen, umso eingehender können wir sie informieren und beraten.

10.00–10.15 Uhr

Rösslisaal

Begrüssung durch den Präsidenten

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor

10.20–10.50 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Der Patientenflüsterer: Hypnose als
Kommunikation mit dem Tier in uns? Einsichten aus der Ethologie für die Hypnose

Dr. med. J. Philip Zindel

Wir sind nun einmal Primaten und damit Säugetiere. Uns sind alle animalischen Grundverhal-tensweisen und emotionalen Reaktionen angeboren wie unseren Kollegen aus dem Tierreich, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. In den menschlichen Psychopathologien ist der Erkrankungsort nicht primär die »Ratio« (als das, was uns von den anderen Tieren unter-scheidet) sondern die Animalität. Es handelt sich also um »Tierkrankheiten«, und tatsächlich kennen sie andere Tiere in praktisch identischer Form. Effektive Psychotherapien müssen also primär das Tier in uns ansprechen und nicht die Ratio. Psychotherapeutische »Wurzel-behandlung« ist also »Patientenflüstern«, und da bietet sich die Hypnose als Via Regia an. Mit Filmmaterial und Argumentationen soll dieser Ansatz erläutert werden.

10.55–11.30 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Trancesprache – die anthropologische Perspektive

Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. Walter Bongartz

Schaut man zurück in die anthropologische Vergangenheit der Hypnose, trifft man auf eine alte Grundstruktur der Trancesprache, deren Sprachmuster über alle Zeiten, Kontinente und Kulturen hinweg gleich geblieben sind und die gerade für das Erreichen tiefer Trancen be-deutsam sind. Derartige Sprachmuster finden sich in den grossen Epen der Menschheit (Gilgamesch Epos, Popol Vuh) genauso wie in den Trancetexten von Jäger- und Sammler-kulturen (Aborigines, San) oder bei Tranceritualen traditioneller Kulturen in Südostasien (Toraja). Der Vortrag beschreibt die Grundmuster der traditionellen Trancesprache, er-läutert ihre Funktion und gibt Hinweise auf ihre praktische Anwendung.

12.00–13.30 Uhr

Workshops 1–16

13.30–14.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte das Mittagessen mit der Anmeldung bestellen.) Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können sie sich gleichzeitig auch für ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salat-buffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe ob sie vegetarisch, vegan oder konventionell essen! Die Ver-pflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In ihrer Kongressmappe finden sie die BONs, welche sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezo-gene Verpflegungen werden nicht rückvergütet. Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

14.45–18.15 Uhr

12.00–13.30 Uhr

Workshops 1–16

Die Workshopräume befinden sich im Rössli, im Kornhaus, im Kreuz, und im Seminarraum der Raiffeisenkasse und sind angeschrieben. Zudem erhalten sie mit ihren Unterlagen beim Einchecken einen Situationsplan.

13.30–14.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte das Mittagessen mit der Anmeldung bestellen.) Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können sie sich gleichzeitig auch für ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salat-buffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe ob sie vegetarisch, vegan oder konventionell essen! Die Ver-pflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In ihrer Kongressmappe finden sie die BONs, welche sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezo-gene Verpflegungen werden nicht rückvergütet. Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

14.45–18.15 Uhr

Workshops 1–16 • Fortsetzung

19.00–20.00 Uhr

Rösslisaal

Generalversammlung der SMSH

Die Mitglieder der SMSH sind gebeten, mit ihrer aktiven, kritischen Teilnahme die Arbeit des Vorstandes zu würdigen. Auf vielseitigen Mitgliederwunsch wird die Höchstdauer der Gene-ralversammlung neu auf 1 Stunde festgesetzt. Das Team im Restaurant Kreuz wird uns nachher trotz vorgerückter Stunde noch bewirten.

10.00–18.30 Uhr

Entrée des Kornhauses

BÜCHERTISCH

Der Büchertisch der Buchhandlung Schreiber ist bereit und bleibt bis Samstagmittag 12.00 Uhr.

08.30–10.00 Uhr

Rösslisaal

Fallvorstellung

Moderation: Dr. med. J. Philip Zindel

Kolleginnen und Kollegen aus der Basis – sprich: Nichtprominente – und aus den verschiedenen Sparten, bieten anhand einer kurzen Fallvorstellung aus ihrer Hypnosepraxis einen Einblick in ihre »Küche«, in ihre Kreativität, in ihre Nöte, Erfolge, Misserfolge und Reflexio-nen. Es geht dabei weder um die Präsentation von vorbildlichen Therapien noch um öffentliche Supervision, sondern um anregende Bilder, die Mut machen sollen, sich selber vermehrt an die Hypnose zu wagen und vielleicht auch selber einen Fall vorzustellen. Melden Sie sich bei Dr. med. J. Philip Zindel, Hauptstrasse 17, 4102 Binningen, Fax: 061 731 34 23 E-mail: j.philip.zindel@bluewin.ch Ihr Beitrag kann Ihnen für den Fähigkeitsausweis angerechnet werden.

10.30–12.00 Uhr

Workshops 17–32

12.00–13.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte BON mitnehmen.)

13.00–13.30 Uhr

Kornhaus P3

Mittagstrance

mit Dr. med. dent. Ute Stein

13.45–17.15 Uhr

Workshops 17–33 • Fortsetzung

18.30–19.30 Uhr

Das Freitag-Abend Konzert
in der Ottilienkapelle »Lovesongs & Loveletters«

Jenny Högström – Gesang Philipp Schmidt – Romantische Gitarre

Das Duo widmet sich in seinem Programm romantischen Liedern des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts. Es erklingt die »Musik der Liebenden« aus Spanien, Frankreich, England, Italien und Deutschland. In ihr Programm ein-gebettet lesen die Sängerin und der Gitarrist aus Liebesbriefen aus der Zeit der Romantik und den entsprechenden Ländern.

20.00– ca. 2.00 Uhr

Kreuzsaal

Trance-Buffet mit Musik und Tanz

Da die Akustik im Saal problematisch ist, haben wir ab diesem Jahreskongress auf vielseiti-gen Wunsch anstelle einer Musiker-Formation einen Pianisten engagiert, welcher mit dezen-ter Musik während den Zwischengängen, und für unsere tanzfreudigen TeilnehmerInnen nach dem Dessert, in angepasster Lautstärke unser Trance-Buffet musikalisch begleiten wird. Wir hoffen, mit dieser Massnahme zur Verbesserung der Verständigung unter den Tisch-nachbarn beizutragen. An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand bei den beiden SMSH-Mitgliedern Carlo Lang und Thomas Gütermann, welche über Jahre mit ihren Musikerkollegen zur Bereicherung des beliebten Trance-Buffets am Freitag-Abend beigetragen haben. Bitte melden sie sich deshalb frühzeitig mit beiliegender Anmeldekarte an. Das »trockene Gedeck« kostet Fr. 90.–. Es wird ihnen mit dem Seminarbeitrag in Rechnung gestellt.

08.30–09.00 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Grenzen und Gefahren der Hypnose

Dr., Dipl-Psych. Hans-Christian Kossak

Welche Auswirkungen können Suggestionen haben? Wo liegen die Grenzen der Hypno-se-Patienten und ihrer Therapeuten? Anwendungsgrenzen in Klinischer und forensischer Hypnose. Ist man gegen seinen Willen hypnotisierbar – oder in Hypnose zu Verbrechen fähig? Ist Kreativitätssteigerung unter Hypnose möglich? Reinkarnation in Hypnose? Schwerpunkte des Vortrags bilden: Spionage mit Hypnose, bei Agenten Amnesien bewirken oder auflösen? Gegen Hypnose bzw. Suggestionen immun machen. Hypnose und ihre Folgen bei der Erblindung des Gefreiten Adolf Hitler. Eine Fallanalyse.

09.05–09.35 Uhr

Vortrag: Einführung in das Therapeutische Erzählen –
warum und wie Geschichten therapeutisch wirken.

Stefan Hammel, HSB, systemischer Therapeut, Hypnotherapeut und Autor

Unser Leben vollzieht sich in Geschichten, die wir uns selbst und einander erzählen – hyp-notherapeutische Arbeit auch. Klienten erzählen sich selbst und den Therapeuten Lebens-geschichten, Erinnerungsgeschichten, Deutungsgeschichten, Erwartungsgeschichten. Thera-peuten geben Impulse, die Lebensgeschichten transformieren, zuweilen wiederum mit Ge-schichten. Der Vortrag gibt Orientierung über grundlegende Fragen: In welcher Beziehung stehen Geschichten zu Hypnose, zum Träumen, zur Sprache? Wie unterscheiden sich Tran-ce- und Wachgeschichten? Wie kann man sie finden, erfinden, konstruieren? Wo lässt man sie anknüpfen? Was sagt oder tut man danach? Was macht eine gute Geschichte aus? Woher weiss ich, ob und wie sie therapeutisch wirkt? Und natürlich besteht Raum für die Fragen der Teilnehmenden .

09.45–12.30 Uhr

Workshops 34–46

12.30–13.00 Uhr

Rösslisaal

Rückblick und Ausblick – Abschluss der Tagung

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor