Programm

14.30-ca.17.00 Uhr

Besichtigung der Firma »Swiss Quality Paper« in Balsthal

Dieses Jahr werden wir uns anstelle eines Hypnose-Workshops in die Welt der »Papiermacher«« begeben. Die Firma Swiss Quality Paper ist seit 1883 erfolgreich in der Entwicklung und Produktion von Papier tätig. Im Fokus der Herstellung stehen Spezialprodukte, wie z. B. »Masking Tape Papier«, Lebensmittel-Papier, Zigarettenfilter-Papiere, Seiden-Papier, Tischdecken-Papier usw. um nur einige Produkte zu nennen, welche in Balsthal produziert und in die ganze Welt exportiert werden.

Herr Roland Zieri, Betriebsleiter der Firma Swiss Quality Papier wird die Besichtigungstour leiten und uns Einblick hinter die Kulissen einer erfolgreichen Papierfabrik vermitteln, vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt.

Dieser Workshop ist ausschliesslich für die SMSH-Referenten gedacht. (Welche sich bitte dazu anmelden wollen).

18.30 Uhr

Gemeinsames VIP-Abendessen in der Falkensteinerstube im Kreuz

Auf eigene Kosten, für Insider und alle die es werden wollen. Alle sind herzlich eingeladen. (Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung auf der Anmeldekarte oder auf dem online-Anmeldeformular.)

09.00 Uhr

Entrée des Kornhauses

Öffnung des Seminar-Sekretariats

Das Sekretariat ist bereits am Mittwochabend für sie bereit. Kenner reisen zur Einstimmung schon am Vorabend an. Je früher sie kommen, umso eingehender können wir sie informieren und beraten.

10.00–10.15 Uhr

Rösslisaal

Begrüssung durch den Präsidenten

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor

10.20–10.50 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Hypnosystemische Kurzinterventionen bei traumatischen Belastungen

Stefan Hammel, HSP, systemischer Therapeut, Hypnotherapeut und Autor

Stefan Hammel zeigt Techniken für die Arbeit mit traumatisierten Klienten aus dem Therapeutischen Erzählen, dem Therapeutischen Modellieren und »Grüssen ans Gehirn«. Therapeutische Grüsse sind eine Form wacher Ultrakurzhypnose. Beim Therapeutischen Erzählen werden belastende oder stärkende Lebenserinnerungen von Klienten als Geschichten aufgefasst. Schmerzliche Erinnerungen werden neu gedeutet, stärkende in hilfreicher Weise mit den belastenden Erinnerungen assoziiert – etwa nach der Logik: »Du hast früher schon Krisen gemeistert, dieselbe Fähigkeit zum Überwinden kann möglicherweise auch jetzt nützen«. In ähnlicher Weise können Fabeln, Anekdoten oder Metaphern mit Belastungs-Geschichten assoziiert werden, um eine unwillkürliche Suche nach Deutungs- und Handlungsmöglichkeiten zu initiieren.

10.55–11.30 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Psychosomatik in der Zahnmedizin

Dr. med. dent. Ute Stein

»… die Seele des Menschen sitzt nicht nur im Kopf, sondern an psychischen Regungen ist die Ganzheit des Menschen beteiligt.« – dieses Zitat von Alexander Mitscherlich wirft verschiedene Fragen zu unserer aktuellen Zeit, den Veränderungen der Wertvorstellungen, deren Folgen in der Gesellschaft und im Leben eines jeden Einzelnen auf.

Der Vortrag möchte die Zunahme psychosomatischer Erkrankungen im orofazialen System als mittelund unmittelbare Reaktion des menschlichen Organismus auf die veränderten und sich immer noch verändernden soziokulturellen Lebensbedingungen skizzieren.

Den Zuhörenden wird eine Fallgeschichte aus der zahnärztlichen Praxis vorgestellt und der Therapieweg mittels Hypnose und fachüberschreitender, kollegialer Zusammenarbeit vorgestellt. Der Vortrag unterstreicht die NOTWENDIGKEIT, den Menschen eben in seiner Ganzheit zu erkennen, um Heilung zu ermöglichen.

12.00–13.30 Uhr

Workshops 1–15

Die Workshopräume befinden sich in den diversen Gebäuden »Rössli, Kornhaus und Kreuz«« des Hotel Balsthal sowie im Seminarraum der nahe gelegenen Raiffeisenkasse. Mit ihren Unterlagen erhalten sie beim Einchecken einen entsprechenden Situationsplan.

13.30–14.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte das Mittagessen mit der Anmeldung bestellen.)

Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können sie sich gleichzeitig auch für ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salatbuffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe, ob sie vegetarisch, vegan oder konventionell essen! Die Verpflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In ihrer Kongressmappe finden sie die BONs, welche sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezogene Verpflegungen werden nicht rückvergütet.

Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

14.45–18.15 Uhr

Workshops 1–15 – Fortsetzung

19.00–20.00 Uhr

Rösslisaal

Generalversammlung der SMSH

Die Mitglieder der SMSH sind gebeten, mit ihrer aktiven, kritischen Teilnahme die Arbeit des Vorstandes zu würdigen. Auf vielseitigen Mitgliederwunsch wird die Höchstdauer der Generalversammlung auf 1 Stunde festgesetzt. Das Team im Restaurant Kreuz wird uns nachher trotz vorgerückter Stunde noch bewirten.

10.00–18.30 Uhr

Entrée des Kornhauses

BÜCHERTISCH

Der Büchertisch der Buchhandlung Schreiber ist bereit und bleibt bis Samstagmittag 12.00 Uhr.

08.30–10.00 Uhr

Rösslisaal

Fallvorstellung

Moderation: Dr. med. J. Philip Zindel

Kolleginnen und Kollegen aus der Basis – sprich: Nichtprominente – und aus den verschiedenen Sparten, bieten anhand einer kurzen Fallvorstellung aus ihrer Hypnosepraxis einen Einblick in ihre »Küche«, in ihre Kreativität, in ihre Nöte, Erfolge, Misserfolge und Reflexionen. Es geht dabei weder um die Präsentation von vorbildlichen Therapien noch um öffentliche Supervision, sondern um anregende Bilder, die Mut machen sollen, sich selber vermehrt an die Hypnose zu wagen und vielleicht auch selber einen Fall vorzustellen.

Melden Sie sich bei
Dr. med. J. Philip Zindel,
Hauptstrasse 17,
4102 Binningen,
Tel. 061 261 70 70
E-mail: j.philip.zindel@bluewin.ch

Ihr Beitrag kann Ihnen für den Fähigkeitsausweis angerechnet werden.

10.30–12.00 Uhr

Workshops 16–29

12.00–13.45 Uhr

Mittagspause

(Bitte BON mitnehmen.)

13.00–13.30 Uhr

Kornhaus P3

Mittagstrance

mit Dr. med. dent. Ute Stein

13.45–17.15 Uhr

Workshops 16–29 – Fortsetzung

18.30–19.30 Uhr

Rösslisaal

Das Freitag-Abend Konzert

Lakiko live painting in Paris by Milla Issaya

Lakiko ist ein Cello. Ein Cello das streicht, kratzt, sich wiederholt und verschwindet. Lakiko ist aber auch eine Stimme; Die von ihrer nomadischen Existenz, die sie von Bosnien über Umwege in die Schweiz gebracht hat, singt von Träumen, vergangenen Zeiten und dystopischen Zukunftsvisionen. Lakiko – alias Lana Kostic – entstand 2016 als Soloprojekt in der Neurologieabteilung in Biel. Angeschlossen an eine EEG-Maschine experimentierte die Cellistin mit Hilfe ihrer Instrumente an der Ausübung ihres freien Willens, indem sie ihre Hirnströme zeitgleich als Partitur verwendete. Das daraus resultierende Material – ein Abdruck ihrer musikalischen Biografie – könnte vielfältiger nicht sein: Einflüsse der Bosnischen Volksmusik vermischen sich mit klassischer Musik, hauchige Popmelodien mit zeitgenössischer Sprachperformance, getriebene Beats neben schier endlos dauernden Glissandi-Loops und dazwischen immer wieder das Cello. Lakikos Musik gleicht einer musikalischen Gehirnwäsche, die Augen und Ohren neu programmiert, die einen experimentellen Film vor dem inneren Auge abspielt und die Zuhörer in einem Zustand der bittersüssen Melancholie nach Hause schickt.

20.00 – ca. 2.00 Uhr

Kreuzsaal

Trance-Buffet mit dezenter, musikalischer Umrahmung durch den Pianisten Jürg Maurer

Bitte melden sie sich frühzeitig mit beiliegender Anmeldekarte an. Das »trockene Gedeck« kostet Fr. 90.–. Es wird ihnen mit dem Seminarbeitrag in Rechnung gestellt.

Da die Akustik im Saal problematisch ist, wird auf vielseitigen Wunsch anstelle einer Musiker-Formation der Pianist Jürg Maurer den Abend musikalisch umrahmen. Er wird mit dezenter Background Musik während den Zwischengängen und nach dem Dessert in angepasster Lautstärke unser Trance-Buffet begleiten. Wir hoffen, mit dieser Umstellung zur Verbesserung der Verständigung unter den Tischnachbarn beizutragen.

08.30–09.00 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: »Wo und wie wird die Hypnose in der Medizin wahrgenommen? Eine persönliche Zeitreise«

Prof. Dr. med. Alexander Kiss

Die Hypnose wird von der Medizin abhängig vom jeweiligen Spezialfach recht unterschiedlich wahrgenommen.

In einer persönlichen Zeitreise der letzten 25 Jahren möchte ich anhand von 3 Beispielen den Wandel der Wahrnehmung und Bedeutung der Hypnose in der Medizin darstellen:

1. Hypnose und Allergie als Beispiel für weniger Wahrnehmung/Bedeutung

2. Hypnose und Onkologie als Beispiel für Indikationswandel

3. Hypnose und Gastroenterologie als Beispiel für mehr Wahrnehmung/Bedeutung.

Die persönliche Zeitreise endet mit einem Versuch, die Wahrnehmung und Bedeutung in der Hypnose in der Medizin mit der von »Mindfullness« zu vergleichen.

09.05–09.35 Uhr

Vortrag: Covid-19 im Akutspital, Fokus Intensivstation und Massnahmen für Erhalt und Förderung der Resilienz im Behandlungsteam

Dr. med. Didier Naon

Mit dem Auftreten der Pandemie und der Aussicht auf viele schwerkranke Menschen traten die Spitäler und speziell die Intensivstationen (IPS) ins Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Rasche Anpassungen im Betrieb waren notwendig, wie z. B. revidierte Indikationsstellungen für einen Beatmungsplatz sowie Absagen von nicht dringlichen Operationen. Das Thema Triage bei fehlender Kapazität wurde breit und öffentlich diskutiert. Dieser Vortrag zeigt eine Übersicht der Veränderungen in der Organisation, im therapeutischen Vorgehen, im Umgang mit Patient*innen und deren Angehörigen sowie der Herausforderungen für das Personal. Zudem werden die getroffenen Massnahmen zur Bewältigung der individuellen Belastung, für den Zusammenhalt und für die Förderung des Behandlungsteams der IPS dargestellt.

09.45–12.30 Uhr

Workshops 30–40

12.30–13.00 Uhr

Rösslisaal

Rückblick und Ausblick – Abschluss der Tagung

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor